Dienstag, 11. März 2014

Automatenspielsucht


Immer mehr Studien bringen zum Vorschein, dass die Sucht unaufhaltsam voranschreitet. Die Spielsucht ist mitten in der Gesellschaft angekommen und es nimmt kein Ende. Hier eine kleine Studie von der Universität Lübeck im Rahmen der Page-Studie (Projekt Pathologisches Glücksspielen und Epidemiologie) bei der Untersuchung von 15.000 Menschen.

90 Prozent sind Männer
85 Prozent sind unter 30 Jahre
80 Prozent sind starke Raucher
65 Prozent haben einen Migrationshintergrund
50 Prozent sind Alkoholiker
50 Prozent haben eine Depression
20 Prozent sind arbeitslos

Ich appelliere besonders an die Eltern angehender Spieler. Haltet die Augen offen, wenn Geld auf wundersame Art und Weise verschwindet, wenn sich ein junger Mensch immer etwas mehr ins Negative bewegt, wenn er regelmäßig größere Geldbeträge in Münzen besitzt, all das sind Anzeichen, dass Ihr Sohn womöglich sein Geld an einer Maschine verspielt. Besonders junge Spieler wissen, wie man eine Sucht verharmlost, lassen Sie sich nicht davon beeindrucken, 2 von 3 Menschen, die an einem Automaten spielen, werden auf längere Sicht davon abhängig. Meine Bücher kosten nicht die Welt, alle zusammen kosten weniger Geld, als ein Spieler in nicht einmal 30 Minuten verspielt. Ich würde mir wünschen, dass Eltern meine Bücher kaufen, sie lesen und im Nachhinein die Bücher ihren Kindern weitergeben. Sucht kann sich derzeit nur deshalb so stark vermehren, weil die eine Hälfte wegsieht und die andere Hälfte keine Ahnung davon hat. Lassen Sie nicht zu, dass Glücksspiel das Leben Ihrer Kinder und das eigene Leben zerstört.

Alle Bücher und alle Infos auf einen Blick, finden Sie unter folgenden Adressen:


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