Sonntag, 18. Mai 2014

Spielautomatensucht - Automatenspielsucht

Es war schon immer einfach, mit dem Finger auf andere zu zeigen, schwieriger wurde es ab den Zeitpunkt, wo der Schuldige anfing, andere als Sündenbock zu entlarven. Es versteht sich von selbst, dass Automaten- Aufsteller und Betreiber behaupten, ich würde die Schuld an meiner Suchterkrankung, anderen zuschieben. Was jedoch nicht einmal Ansatzweise der Wahrheit entspricht. Denn ich habe nie etwas dergleichen behauptet. Ich behaupte und hinter dem gesagten stehe ich auch heute noch, Sucht wird von der Glücksspielindustrie angestrebt. Ich weiß nicht, ob man hierfür die Schuld wo anders suchen kann oder darf, aber man sollte bedenken, dass die Glücksspielindustrie nebenbei nur eines macht, - sie verharmlost die Sucht und versucht, das Problem zu verschweigen. Ich habe am Automaten mein Geld verspielt, das steht außer Frage. ABER – nicht ich muss vor einer Sucht warnen, nicht der Spieler muss Hilfe ansprechen, sondern die Glücksspielindustrie, - die Quelle. Bei Nikotin, Alkohol und jeglichen anderen Substanzen die womöglich abhängig machen könnten, davor wird ständig gewarnt. Man macht es den Institutionen sogar zur Auflage. Aber bei Glücksspiel, wo der Suchtfaktor wesentlich höher liegt, dort scheint keine Abschreckung  notwendig zu sein. Ich werde immer und immer wieder als negativer Einfluss dargestellt, als ob ich der Jene sei, der die Sucht aufblühen lässt.


Man sollte einmal genau darüber nachdenken, wer hier wen absichtlich falsch darstellt. Welches Unternehmen hat so viel Macht, dass ich sogar von angeblich unabhängigen Medieninstitutionen fraglich betitelt werde, nur damit meine Bekanntheit kritisch betrachtet werden kann. Die Redaktionen, die mich miteinbeziehen sollten, meiden mich und wundern sich dann noch, wenn ich gegen sie schreibe. Ich werde um Rat gefragt, aber bei der kleinen Bitte, dass man mich erwähnen sollte, wird plötzlich behauptet, ich würde nichts ins Programm passen. Die Glücksspielindustrie kann sich frei entfalten, weil jede Hilfe in kleinen Stücken vorgeführt wird. Anstatt die Hilfe zu bündeln, damit eine gewaltige Aufklärungswelle über das Land fegt, bekämpfen sich selbst angebliche Hilfen untereinander. Das ist die pure Wahrheit und ich schwöre bei Gott, dass ich jahrelang versucht habe, mit solchen Institutionen zusammenzuarbeiten. Aber trotz all dem, werde ich als der Jene betitelt, der sich nicht eingliedern möchte. Es ist verwirrend, dass heute genau diese Organisationen anfragen und regelrecht darum betteln, dass ich mich zu Wort melde. Ganz ehrlich, ohne feindselig zu wirken, ich werde keinem Amt der Welt, keiner Organisation oder Institution jemals wieder Hilfe anbieten, die sich jemals gegen mich negativ geäußert hat. Auch die Medien kommen nicht mehr besser davon, ich meide sie, weil es mittlerweile auch ohne geht. Die Zukunft liegt im Internet und Magazine, Zeitungen und Co. werden auf längere Sicht aussterben. Dann ist der Zug abgefahren, um mediale Warnungen hinauszuposaunen, denn im Internet, suchen und finden mich die Menschen auch ohne deren Hilfe. 

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