Sonntag, 10. August 2014

Das Ende der Menschlichkeit

Wir schauen uns die Welt an, aber sehen nicht einmal noch die eigene Hand vor Augen. Hören hin, aber hören nicht mehr zu, was gesagt wird. Die Katholiken taten es, die Moslems predigen es und all die anderen Religionen betonen es: „Entweder seid ihr für uns, - oder gegen uns“.

In der heutigen Zeit wurde es zur Normalität, dass wir Anschläge, ganz gleich ob politisch, oder aus religiösen Gründen, immer über einen Kamm scheren, „Terrorismus“. Dieses eine Wort wird in jeder amerikanisch politischen Rede zig Mal verwendet, ganz einfach deshalb, weil „Terrorismus“ angeblich „Krieg“ oder „Vergeltung“ rechtfertigt. Was macht einen Kriegshelden aus und wo liegt der Unterschied zwischen strategischer Kriegsführung und terroristischen Anschlägen? Sterben nicht bei beiden Untaten unzählige meist sogar unschuldige Menschen? Wir greifen lieber zweimal zur Waffe, bevor wir nur einmal unseren Verstand benutzen. Anscheinend ist es schwieriger einen Konflikt mit dem Kopf zu beenden, als über Leben und Tod mit der Hand zu entscheiden. Wir sehen uns in der Nahrungskette ganz oben, aber bemerken nicht mehr, wie wir uns unmenschlicher verhalten, als Tiere. „Leben und leben lassen“ war ein Traum vieler Menschen, doch leider versucht man bereits Kinder das Leben zu verbauen, denn selbst ein Kind, darf nicht mehr Kind sein. 

Jedes Land betont deren Toleranz, doch sind wir nicht einmal dazu fähig, miteinander zu sprechen. Wir achten nicht mehr auf die Gemeinsamkeiten, wir unterscheiden. Wir sehen nicht mehr den Menschen, wir sehen seine Hautfarbe. Es wird Zeit, dass wir ein friedliches Miteinander ersuchen, denn Krieg ist keine Lösung, es ist nicht der Anfang etwas Neuen, es ist das Ende.  


(c) 2014 - M.Trojan

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