Donnerstag, 22. Mai 2014

URHEBERRECHT

Es ist schön zu wissen, dass meine Bilder, besonders die Bilder, die ich für bzw. gegen die Glückspielindustrie entworfen habe, den Menschen gefallen. Ich konnte bei gewissen Texten nicht verhindern, dass diese von anderen Quellen dupliziert wurden. ABER bei Bildern, die ich alleine entworfen habe und zu 100% Urheberrecht mein eigen bedeutet, werde ich mich zur wehr setzen. Meine Bilder und ganz besonders, das hier aufgelistete Bild, unterliegt meinem Urheberrecht, es stammt aus meiner Arbeit, es ist mein Design und ich werde nicht zulassen, dass Medien dieses Bild für ihre Zwecke missbrauchen.

NIEMAND bekommt dieses Bild ohne meine Zustimmung. Wenn ein Spieler, ein Buch veröffentlichten möchte, dann ist dies etwas völlig anderes. Gerne kann man mich in dieser Situation kontaktieren. Aber Medien bekommen keinerlei Erlaubnis, meine Bilder zu duplizieren. Weder für Geld, noch mit der Anbringung des Quellennachweises. Die Bilder dürfen nur nach Vereinbarung bzw. Rücksprache weiterverwendet werden.


© 2014 M.TROJAN

Montag, 19. Mai 2014

Motivationsratgeber | Ratgeber | M.Trojan

 www.Buchautor-Trojan.de

Es kommt der Zeitpunkt im Leben, wo man sich die Frage stellen muss, was man erreichen möchte. Die Menschen haben Träume, aber fürchten sich vor der Umsetzung. Anstatt den Weg nach Vorne zu gehen, wartet man ab, bis ein anderer den Weg ebnet. Einen Weg alleine zu meistern bedeutet nicht, dass du ihn letzten Endes alleine gehen musst, es bedeutet nur, dass du Anfangs vorausgehst. Die Menschen wollen mittlerweile alles geschenkt, aber von nichts, kommt nichts. Jeder hat seine Stärken und jeder besitzt natürlich auch schwächen, der Unterschied liegt darin, dass ein sehr geringer Teil seine Stärken dazu verwendet, um die Schwächen auszulöschen. Dadurch erreichen Menschen ihre Träume, weil sie fest daran glauben und aus Fehlern lernen. Sie lassen sich von nichts abschrecken, weil das Ziel fest fokussiert wird. Ich kann dir nicht sagen „ändere dein Leben“ – denn das wäre Quatsch, aber manchmal sollte man keinen Plan B in Betracht ziehen, sondern einsehen, dass die Umsetzung von Plan A, nur noch eine Frage der Zeit ist. Lass dir von niemand einreden, du bist nichts wert, oder dass sich deine Träume und Wünsche nicht umsetzen lassen. Denn dann lässt du andere deine Träume zerstören. Ich habe tausende Menschen dazu bewegt, ihr pathologisches Suchtverhalten zu erkennen und sich selbst davon zu befreien. Nicht der Weg dorthin war das Problem, sondern den Menschen beizubringen, dass man alles erreichen kann, wenn man fest an sich selbst glaubt. Nicht der Glaube an Gott versetzt Berge, du versetzt sie, denn dein Glaube kann alle Gegebenheiten verändern, - wenn du es zulässt. Erst wenn Menschen erkennen wollen, dass die Unsicherheit nicht nötig ist, wird man den Weg in die richtige Richtung lenken können. Alles liegt in deinen Händen, du lässt Wut, Leid und Hass entstehen. Aber mit einem einzigen Blick in die andere Richtung, wirst du erkennen können, dass auch Liebe, Freude und Zufriedenheit entstehen kann. Wir suchen immer den Unterschied zu anderen, versuchen den Konflikt zu erzwingen, aber die Gemeinsamkeiten, die möchte niemand erkennen. Rassismus, Antisemitismus und jeglicher Hass ist Ballast, beende ihn – oder er wird dich beenden.


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© 2014 – M.Trojan

Sonntag, 18. Mai 2014

Spielsucht | Selbstsperrung - Antrag

Gibt es Anträge, womit man sich in Spielhallen sperren lassen kann?

Ja die gibt es, es gibt Sperranträge für staatliche Casinos und es gibt die Möglichkeit, sich bei privaten Spielhallen sperren zu lassen.

Der Sperrantrag für staatliche Einrichtungen sieht nahezu immer identisch aus und kann bei Hilfsorganisationen abgeholt werden. Auch in meinem Buch „Spielautomatensucht – Der Weg des Spielers“ wird dieser Antrag zum ausschneiden angeboten. Dieser muss Wahrheitsgemäß ausgefüllt werden und bei der Caritas etc. oder direkt bei der Spielbank abgegeben werden. (Dies sollte jedoch kein Spieler alleine machen, da die Gefahr sehr hoch ist, dass der Spieler in der Nähe eines Automaten wieder Rückfällig wird).

Der Sperrantrag für private Einrichtungen muss selbst geschrieben werden. Eine Vorlage zum Ausschneiden biete ich in meinem Buch „Spielautomatensucht – Der Weg des Spielers“ ebenfalls an. Dieser muss jedoch direkt bei der besagten Spielothek abgegeben werden. Dummerweise entscheidet der Besitzer selbst, ob er den Antrag bewilligt. Jedoch kann ich aus Erfahrung berichten, dass mein angebotener Antrag, bereits eingereicht wurde und den gewünschten Effekt erzielt hat.

!Wichtig!
Anträge zur Selbstsperrung können nur Erfolg versprechen, wenn man mit der Sperrung einsieht, dass es ein Schlussstrich ist. Theoretisch betrachtet, könnte man sich in einer privaten Spielothek sperren lassen und eine andere aufsuchen – die Wirkung würde völlig ausbleiben. Man muss einsehen, dass solche Schritte nur eines tun, sie stärken die Motivation. Ich würde jedem betroffenen Menschen raten, sich sperren zu lassen. Aber eine Sperrung alleine, reicht nicht aus.

Das besagte Buch finden Sie hier:

Spielautomatensucht - Der Weg des Spielers
ISBN-13: 978-3-95488-486-5
1. Auflage 2013
Engelsdorfer Verlag
Sprache: Deutsch
Paperback, Format: 21x15
291 Seiten, zahlr. sw. Abb.

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Weitere Bücher in diesem Bereich:


Wer gewinnt, wenn du verlierst? Das Buch gegen die Spielautomatensucht
ISBN-13: 978-3-86901-925-3
1. Auflage 2010
Engelsdorfer Verlag
Sprache: Deutsch
Taschenbuch, Format: 19x12
111 Seiten, zahlr. fbg. und sw. Abb.

>>Hier gelangen Sie zum Buch<<


Auszahlung – Ein Spieler drückt STOP(P)!
ISBN-13: 978-3-86268-620-9
1. Auflage 2011
Engelsdorfer Verlag
Sprache: Deutsch
Taschenbuch, Format: 19x12
153 Seiten

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Spielst du noch, oder verlierst du schon?
ISBN-13: 978-3-95488-750-7
1. Auflage 2014
Engelsdorfer Verlag
Sprache: Deutsch
Paperback, Format: 21x15
309 Seiten, 3 farb. Abb.

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Weitere Infos finden Sie unter folgenden Adressen:

Spielautomatensucht - Automatenspielsucht

Es war schon immer einfach, mit dem Finger auf andere zu zeigen, schwieriger wurde es ab den Zeitpunkt, wo der Schuldige anfing, andere als Sündenbock zu entlarven. Es versteht sich von selbst, dass Automaten- Aufsteller und Betreiber behaupten, ich würde die Schuld an meiner Suchterkrankung, anderen zuschieben. Was jedoch nicht einmal Ansatzweise der Wahrheit entspricht. Denn ich habe nie etwas dergleichen behauptet. Ich behaupte und hinter dem gesagten stehe ich auch heute noch, Sucht wird von der Glücksspielindustrie angestrebt. Ich weiß nicht, ob man hierfür die Schuld wo anders suchen kann oder darf, aber man sollte bedenken, dass die Glücksspielindustrie nebenbei nur eines macht, - sie verharmlost die Sucht und versucht, das Problem zu verschweigen. Ich habe am Automaten mein Geld verspielt, das steht außer Frage. ABER – nicht ich muss vor einer Sucht warnen, nicht der Spieler muss Hilfe ansprechen, sondern die Glücksspielindustrie, - die Quelle. Bei Nikotin, Alkohol und jeglichen anderen Substanzen die womöglich abhängig machen könnten, davor wird ständig gewarnt. Man macht es den Institutionen sogar zur Auflage. Aber bei Glücksspiel, wo der Suchtfaktor wesentlich höher liegt, dort scheint keine Abschreckung  notwendig zu sein. Ich werde immer und immer wieder als negativer Einfluss dargestellt, als ob ich der Jene sei, der die Sucht aufblühen lässt.


Man sollte einmal genau darüber nachdenken, wer hier wen absichtlich falsch darstellt. Welches Unternehmen hat so viel Macht, dass ich sogar von angeblich unabhängigen Medieninstitutionen fraglich betitelt werde, nur damit meine Bekanntheit kritisch betrachtet werden kann. Die Redaktionen, die mich miteinbeziehen sollten, meiden mich und wundern sich dann noch, wenn ich gegen sie schreibe. Ich werde um Rat gefragt, aber bei der kleinen Bitte, dass man mich erwähnen sollte, wird plötzlich behauptet, ich würde nichts ins Programm passen. Die Glücksspielindustrie kann sich frei entfalten, weil jede Hilfe in kleinen Stücken vorgeführt wird. Anstatt die Hilfe zu bündeln, damit eine gewaltige Aufklärungswelle über das Land fegt, bekämpfen sich selbst angebliche Hilfen untereinander. Das ist die pure Wahrheit und ich schwöre bei Gott, dass ich jahrelang versucht habe, mit solchen Institutionen zusammenzuarbeiten. Aber trotz all dem, werde ich als der Jene betitelt, der sich nicht eingliedern möchte. Es ist verwirrend, dass heute genau diese Organisationen anfragen und regelrecht darum betteln, dass ich mich zu Wort melde. Ganz ehrlich, ohne feindselig zu wirken, ich werde keinem Amt der Welt, keiner Organisation oder Institution jemals wieder Hilfe anbieten, die sich jemals gegen mich negativ geäußert hat. Auch die Medien kommen nicht mehr besser davon, ich meide sie, weil es mittlerweile auch ohne geht. Die Zukunft liegt im Internet und Magazine, Zeitungen und Co. werden auf längere Sicht aussterben. Dann ist der Zug abgefahren, um mediale Warnungen hinauszuposaunen, denn im Internet, suchen und finden mich die Menschen auch ohne deren Hilfe. 

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Dienstag, 13. Mai 2014

...mit der Faust!


Ich werde immer wieder wütend, wenn ich Videos auf Facebook, Youtube und Co. sehe, wie junge Menschen (zurzeit seltsamerweise Mädchen) auf andere einprügeln und selbst dann noch auf Kopf und Gesicht treten, wenn sich das Opfer nicht mehr zur wehr setzen kann...

...Dann atme ich einmal tief durch und komme zur Erkenntnis, dass man jeden Schläger, egal ob männlich oder weiblich, jung oder alt, eines Tages zur Rechenschaft ziehen wird. Der Eine bekommt mehrere Anzeigen, bis eine Haftstrafe folgt. Und anderen wiederum wird der Schädel gespalten im Sinne des Satzes "Auge um Auge". Seltsam, wie junge Menschen Respekt verlangen, sich aber respektlos verhalten. Verwirrend, wie junge Menschen mit Gewalt versuchen, ihren Standpunkt in der Gesellschaft zu finden. Wenn jeder Probleme auf diese Art und Weise regeln bzw. lösen würde, wo wären wir heute? Die selbstgerechtesten Arschlöcher in unserer Gesellschaft betonen „Nächstenliebe“, - doch ich sehe nur Gewalt. Ich sehe tausend Mal im TV oder sonst wo, wie der Papst von Zusammenhörigkeit predigt, doch genau seine Worte sind es, die mich als (ehemaligen) Katholiken, von meinen moslemischen Freunden ausgrenzt. Denn es wird dir im Grunde nur gesagt, „Du musst unterscheiden!“ Wenn du Respekt möchtest, dann Respektiere deine Identität und die deiner Mitmenschen. Wenn du weiterhin mit der Faust sprichst, dann erwarte keine Gnade. Meine Texte treffen den Nerv der Zeit, sprechen die Sprache der Jugend und treffen häufig auf Widerstand. „Man dürfe so nicht mit Menschen reden...“ – Wie denn dann? Die wenigsten Jugendlichen sprechen noch über Konflikt, seit 10 Jahren versuchen wir es auf die Art und Weise der TV-Nanny... Na wo sind wir heute?! Soll sich ein Jugendlicher bevor, oder nachdem er einen Mitschüler den Schädel eingeschlagen hat, für 10 Minuten auf die Schmolltreppe setzen?! Wacht mal auf, Deutschland wird nicht durch die Ehrlichkeit zu Grunde gehen, sondern durch die Verlogenheit. Die Jugend ist die Zukunft des Landes, doch alles was derzeit geschieht, zerstört mehr von Deutschland, als sich derzeit die Menschen bewusst sind. Nehmt die Jugend wahr, respektiert euch gegenseitig, natürlich gibt es schwarze Schafe, - aber wo nicht?

Infos zu allen Büchern von M.Trojan unter folgenden Adressen:

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©2014 – M.Trojan | Die Texte von M.Trojan unterliegen der freien Meinungsäußerung, sowie der künstlerischen Freiheit des Gesetzeswortlautes der BRD.

Montag, 12. Mai 2014

Deutschland deine Schuldigen

Die Zeiten, dass ich mich mit Sympathisanten und Angestellten der Glücksspielindustrie herumstreite, sind vorbei.  Ich diskutiere nicht mehr, denn ich sehe keine Konkurrenz, nur Ja-Sager und geldgierige Unternehmen. Einer gegen Alle, ich wurde selbst dann noch getreten, als ich mich bereits am Boden befand, schon okay – ich habe es überlebt. Seltsam wie man das Opfer/Täter sein immer und immer wieder verdreht. Die arme Glücksspielindustrie, die dem Vorwurf wehrlos ausgesetzt ist, man würde suchterkrankten Menschen das Geld aus der Tasche ziehen wollen. Ihr spielt mit dem Leben der Spieler, aber schon okay – ich werde einen nach dem anderen vom Automaten weglotsen. Nicht mit Illusion, sondern mit Verstand und Ehrlichkeit.

„Wenn du Geld, digitale Walzen, Merkur-Sonnen und Novolines benötigst, dass du jemand bist, dann wirst du eines Tages sterben, wie du gelebt hast. Spielautomatensucht entsteht dort, wo sie zugelassen wird. Es ist keine Einbildung, es ist ein Fluch, der jedem Menschen gleichermaßen widerfahren wird, wenn man sich zum falschen Zeitpunkt, am falschen Ort befindet.“

Meine Texte bringen den Menschen dazu, über sich und sein Leben nachzudenken. Ich kann niemanden etwas verbieten, ich lege niemanden Worte in den Mund, es ist dein Leben – du entscheidest über dein Wohlbefinden. Du musst mich nicht positiv wahrnehmen, ich verlange keine Dankbarkeit, ich möchte nur, dass du meine Texte bzw. Bücher liest und daraus etwas lernst. Du brauchst keine Automaten und schon gar nicht musst dadurch zu jemanden werden, der du im Grunde nie warst. Am Automaten verdrängt man die Realität und ich werde dir ein Stück davon zurückgeben. Sei einfach nur ehrlich zu dir selbst, der Rest kommt von selbst.


Meine Spielsucht-Ratgeber auf einen Blick:


Wer gewinnt, wenn du verlierst? Das Buch gegen die Spielautomatensucht
ISBN-13: 978-3-86901-925-3
1. Auflage 2010
Engelsdorfer Verlag
Sprache: Deutsch
Taschenbuch, Format: 19x12
111 Seiten, zahlr. fbg. und sw. Abb.

>>Hier gelangen Sie zum Buch<<



Auszahlung – Ein Spieler drückt STOP(P)!
ISBN-13: 978-3-86268-620-9
1. Auflage 2011
Engelsdorfer Verlag
Sprache: Deutsch
Taschenbuch, Format: 19x12
153 Seiten

>>Hier gelangen Sie zum Buch<<



Spielautomatensucht - Der Weg des Spielers
ISBN-13: 978-3-95488-486-5
1. Auflage 2013
Engelsdorfer Verlag
Sprache: Deutsch
Paperback, Format: 21x15
291 Seiten, zahlr. sw. Abb.

>>Hier gelangen Sie zum Buch<<





Spielst du noch, oder verlierst du schon?
ISBN-13: 978-3-95488-750-7
1. Auflage 2014
Engelsdorfer Verlag
Sprache: Deutsch
Paperback, Format: 21x15
309 Seiten, 3 farb. Abb.

>>Hier gelangen Sie zum Buch<<

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weitere Infos finden Sie unter folgenden Adressen:
www.Buchautor-Trojan.de
www.Spielautomatensucht.de
www.Automatenspielsucht.de

Montag, 5. Mai 2014

Automatenspielsucht Erfahrung | Gehe den Weg aus der Sucht!

Die Spielsucht an Automaten ist die wohl einzige Sucht, die trotz extremer Gefahr, so wenig Beachtung geschenkt bekommt. Spielsucht nimmt dir das, was man heute noch Leben nennen kann. Ich habe persönlich nichts gegen Menschen die spielen, jeder muss selbst entscheiden, was für ihn das Beste ist. Aber Glücksspiel hat nichts mit Geschick, oder Können zu tun, sondern mit Täuschung, Illusion und Aberglauben. Meinetwegen kannst du weiterspielen, ich kann dich davon nicht abhalten, ich möchte nur, dass du die Lüge hinter dem angeblichen Glück verstehst, denn dann – und das verspreche ich dir – dann wirst du nicht mehr spielen.

„Was ist das Gefährliche am Automaten?“
Das wohl Gefährlichste ist der Spieler selbst. Denn ab einen gewissen Punkt, wird der Spieler alles tun, nur um weiterhin spielen zu können.

„Gibt es eine gezielte Suchtförderung?“
Es wird nahezu immer verneint, aber dennoch gibt es diese, also JA – Suchtförderung findet statt. Die sogenannten „Beinahe-Gewinne“ oder „Fast-Gewinne“ steigern das Suchtpotenzial enorm. Drehende Walzen, die zwar nach belieben drehen, täuschen den Spieler das Gefühl vor, man hätte das Glück selbst in der Hand, - da man STOPP drücken kann. Was aber NIEMALS genau stattfindet, da speziell dafür entwickelte Unterbrecher, das genaue Stopp-Drücken unterbinden. Auch Freispiele, das Umwandeln von Geld auf Punkte, all das sind gezielte Suchtförderungssysteme, die der Spieler jedoch nicht erkennt.

„Wie geht die Glücksspielindustrie damit um, dass du deren Machenschaften publizierst?“
Ein paar Unternehmen versuchen massiven Druck auf mich auszuüben, andere wiederum halten sich bedeckt, da man zum Teil die Meinung vertritt, ich würde bisher noch nicht zu viel aufdecken. Das Problem sind oftmals die Medien, denn diese stellen sich sehr ungern gegen die Glücksspielgrößen in Deutschland. Deshalb stehe ich oft ganz alleine da...

„Wie viele Menschen hast du bereits erfolgreich therapiert?“
Das lässt sich sehr schwer überprüfen, da sich zwar häufig Menschen bei mir melden und bedanken, aber ob die vollständige Abstinenz über Jahre hinweg standhält, das kann man bisher nicht mit 100 Prozent Wahrscheinlichkeit bestätigen. Aber es haben sich bereits tausende Menschen von mir aus der Sucht führen lassen. Ob diese der Sucht weiterhin den Rücken kehren, das wird die Zukunft offenbaren.

„Wie viele Bücher werden von dir noch den Weg in die Öffentlichkeit finden – Im Bereich der Spielautomatensucht?“
Genau so viele Bücher, wie die Situation erfordert. Wenn eines meiner derzeitigen Bücher plötzlich die nötige Aufmerksamkeit bekommt und sich dadurch tatsächlich etwas an der Spielautomatensucht ändert, dann wird kein Buch mehr notwendig sein. Aber solange sich nichts zum Positiven verändert, werde ich eines nach dem anderen veröffentlichen.

„Du spielst selbst nicht mehr – wer sind dann deine Anlaufstellen, wer sind deine Quellen?“
Wenn man Spieler ist, ganz gleich ob trockengelegt- oder nicht, dann kennt man sich bestens mit der Materie aus. Natürlich kenne ich auch derzeit aktive Spieler, die mir Auskunft auf meine Fragen geben. Aber direkte Spielerquellen oder Anlaufstellen besitze ich nicht. Allerdings arbeite ich auch eng mit gewissen Behörden zusammen, habe viel im Bereich Verhaltenspsychologie dazugelernt und konnte dadurch Selbsttherapien entwickeln, die bisher einzigartig im Bereich „Spielautomatensucht“ sind.

„Was wünscht du dir für die Zukunft, wenn du an Glücksspiel und Spielautomaten denkst?“
Dass vorhandene Gesetze endlich eingehalten und überprüft werden. Dass der Staat die Zügel in die Hände nimmt und den Ton angibt. Immer wieder werden zwar Gesetze in den Raum geworfen, aber daran halten, geschweige denn diese zu überwachen, dafür sieht sich niemand zuständig. Seit dem Jahr 2005 wurden nach und nach Gesetze eingeführt, aber diese haben das Suchtpotenzial noch verschlimmert. Auch die Anzahl der Spieler hat sich deutlich erhöht, das ist meiner Meinung nach, nicht der Sinn von Gesetzen.

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Mein neues Buch:



Spielst du noch, oder verlierst du schon?
ISBN-13: 978-3-95488-750-7
1. Auflage 2014
Engelsdorfer Verlag
Sprache: Deutsch
Paperback, Format: 21x15
309 Seiten, 3 farb. Abb.