Donnerstag, 5. März 2015

+++Rezensionen+++

Natürlich beobachte ich kritische Äußerungen gegen meine Bücher immer sehr aufmerksam, da dadurch eine weiterentwickeln der Bücher stattfinden kann. Somit empfinde ich negative oder kritische Rezensionen nicht als Negativ, sondern ziehe positive Schlüsse daraus. Allerdings gibt es Bewertungen bei all meinen Selbsthilfe-Ratgebern, die man so nicht im Raum stehen lassen kann. Da es letzten Endes nicht mir, sondern dem Spieler schaden wird.

Man kritisiert bei meinem ersten Spielsucht-Ratgeber die Tatsache, dass es sehr wenige bis hin zu keinerlei Statistiken gibt. Das ist korrekt, das Buch soll auch keinem Nicht-Spieler für seine Doktorarbeit behilflich sein, sondern Spieler systematisch vom Automaten weglotsen. Wer NUR Statistiken benötigt, der könnte sich beispielsweise „Jahrbuch Sucht“ erwerben (weiß aber nicht, welches derzeit das Aktuellste ist) das ist kein Selbsthilfe-Ratgeber, sondern beinhaltet Zahlen. – Aber für einen Spieler mehr oder weniger sinnlos. Ich finde es seltsam, dass die negativen Bewertungen überwiegend von Nicht-Spielern verfasst werden. Denn kann man als Nicht-Spieler das Urteil fällen, dass ein Buch keinerlei Hilfe anbietet? Welche Qualifikation würde hier im Raum stehen, um dieses Urteil zu unterstreichen. Denn wie gesagt, ich war selbst davon betroffen und bin kein Mensch, der sich das Wissen aneignen musste – ich schreibe aus Erfahrung. Im Übrigen habe ich nicht einen Spielsucht-Ratgeber geschrieben, sondern bisher 5 Stück publizieren lassen. Jedes der Bücher bietet immer wieder andere Sichtweisen, Tipps und Ratschläge an. Ich kann als Autor nicht auf jeden Spieler eingehen, aber ich versuche natürlich bestmöglich einen Weg zu finden, damit sich der Großteil der Spieler angesprochen fühlt. Sollten Nicht-Spieler dennoch an Zahlen festhalten wollen und nur diese für sich benötigen, dann würde ich persönlich eher auf mein Buch „Spielautomatensucht – Der Weg des Spielers“ zurückgreifen, da dieses Buch sehr viele Informationen anbietet, die auch von Nicht-Spielern verwendet werden können. Und genau das ist ein Punkt, den ich nicht ganz nachvollziehen kann. Wieso sucht man sich meinen ältesten Ratgeber und kritisiert, dass er nicht mehr Zeitgemäß sei? Schön und gut – aber dafür gibt es auch 4 weitere Bücher. Ich verstehe das Problem, aber ich kann natürlich nicht schweigend zusehen, wenn es doch für jede Kritik, jeden Wunsch und jede andere Sicht der Dinge eine alternative gäbe, man müsse sie nur erkennen wollen.

Ich möchte mit diesem Text keinen meiner Kritiker zu nahe treten, aber ich bleibe der Meinung, dass man mit schwerwiegenden Unterstellungen, nicht mir, sondern jedem Spieler schaden wird, der sich Hilfe in Buchform wünschen würde. Denn zu sagen „Dieses Buch kann keinem Spieler helfen“ aber zugleich erwähnen, dass man kein Spieler sei. Das kann ich nicht akzeptieren, denn ganz ehrlich, das ist lachhaft. Womöglich überdenkt der ein oder andere Kritiker seine negative Haltung gegenüber mir bzw. meinen Büchern, denn eines müsste klar sein – ich kann niemanden mit Magie vom Automaten fernhalten. Jeder Spieler muss von sich aus aufhören wollen. Meine Bücher verstärken den Entschluss, sie begleiten Spieler aus der Sucht, aber gehen muss man alleine.

Ich bitte all meine Leser, meine Bücher zu bewerten, denn ich weiß, dass meine Bücher den gewünschten Effekt erzielen. Das Problem ist, dass sich nur die Menschen zu Wort melden, denen das Buch nicht geholfen hat. Darum bitte -> Bücher bewerten 

P.S.: Am besten auf Amazon.de

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