Dienstag, 21. Juli 2015

Mut zur Wahrheit | Die mediale Waffe

In Zeiten, wo jedes falsche Wort bereits Mord und Totschlag bedeuten kann, ist es zum Teil nachvollziehbar, dass besonders unsere „Leitmedien“ (noch mit „t“) gewisse Dinge umschreiben, damit nicht jeder sofort darauf schließt, was es zu bedeuten hat. Mit anderen Worten umschreibt man Tatsachen, weil man vermutet, dass der Leser zu unterbelichtet ist, um Eins und Eins zusammen zu zählen. Ein (beispielsweise) Afro-Amerikaner oder Afro-Deutscher (mittlerweile sehr gängig) wird bei einem Straftatbericht in Zeitungen oftmals nicht als „Schwarzer“ oder mit einem der beiden ersteren Betitelungen beschrieben, nein – er wird als „dunkelhäutig“ beschrieben, damit man nicht direkt auf etwas schließen kann. Seltsamerweise wird der Deutsche immer als Deutscher beschrieben, selbst wenn er womöglich Pole, Russe oder Österreicher wäre. In Bayern sind derzeit hohe Zuwanderungen von Südafrikanischen Asylbewerbern zu beobachten, kurioserweise sind auch die Zahlen bzw. Statistiken der Gewalttaten bzw. Polizeieinsätze gegenüber genau diese Personen drastisch gestiegen. Aber es wird nicht von Asylbewerben berichtet, sondern von dunkelhäutigen Deutschen. Ich nenne so etwas immer eine „Verniedlichung“ der Tatsachen. Und diese können wir täglich feststellen, wenn wir zwischen den Zeilen lesen.

Plötzlich ist es kein Mord mehr, es ist Totschlag. Es ist keine Vergewaltigung, es Körperverletzung. Strafen bzw. gerichtliche Bestrafungen, sind nicht mehr gerecht, sie handeln nach dem jeweiligen Recht. Medien und Politik betiteln Dinge nach Belieben; so wie es sich am besten verkauft, wird es geschrieben. Ein Rocker, der in Notwehr handelte und einen Polizisten erschoss, wurde per Gericht freigesprochen. Nachdem er über 3 Monate per Dauerschleife medial als Mörder dargestellt wurde. Wo war hier die Unabhängigkeit bzw. unparteiische Berichterstattung? Immerhin heißt es doch „Unschuldig bis zu einer Verurteilung“.  

Solche Dinge geschehen täglich, nicht nur bei unseren moslemischen Bürgern kann man sehen, wie sie medial durchgehend als Salafisten und angehende Terroristen betitelt werden, nein, auch bei katholischen Menschen ist dieser Weg erkennbar gewesen. Priester und Kinderschänderskandale etc. – natürlich vor 5 Jahren ein heißbegehrtes Thema der Medien. Heute sind es die Moslems, die den Kopf hinhalten müssen. Wer wird es nächstes Jahr sein? Aber wie gesagt, die Wortverdrehung ist täglich zu sehen. Darum habe ich mir auch eine kleine „Verniedlichung“ einfallen lassen. Wir könnten ab heute einen Politiker auch folgendermaßen betiteln: Einen „nichtsahnenden schlafenden Anzugträger“. Oder wie wäre es mit einem „freiwillig isolierten Berliner“ – hört sich doch irgendwie niedlich an, oder? Feststeht, dass man uns an der Nase herumführt, täglich. Die Politik entscheidet in einem Sekundenbruchteil über das nächste Jahr, sie entscheiden über das neue Feindbild und lassen den Medien freien Lauf. Die Zuwanderung muss nicht als Bedrohung bzw. als etwas Negatives betrachtet werden. Ganz im Gegenteil sogar, Zuwanderung kann Fortschritt bedeuten. Fortschritt, durch Größe. Fortschritt, durch Einigkeit. Fortschritt, durch multikulturelles Denken.

Ihr dürft den Medien nicht vertrauen, glaubt ihnen nicht. Vertraut auf eure eigene Wahrnehmung. Wir wurden bzw. werden noch heute als „Nazis“ dargestellt und betitelt, doch denkt einmal logisch und objektiv darüber nach, wer uns so betitelt? Es sind die Medien, denn nur diese berichten genau über solche Geschehnisse. Das Wort wird immer und immer wieder in den Umlauf gebracht, es soll im Umlauf bleiben. Denn würde es nicht gewollt sein, dann dürfte der Reporter das Wort gar nicht verwenden. Ähnlich wie man im Jahr 2014/15 das Wort „Zigeuner“ keineswegs mehr verwendet, mittlerweile schreiben Redakteure „Sinti“ – vor 10 Jahren haben Reporter das Wort „Sinti“ verwendet und deren Bosse sprangen im Dreieck, man müsse „Zigeuner“ schreiben. Wieso wohl? Ganz einfach deshalb, weil man Sündenböcke medial erschafft und durch ein leichtbeeinflussbares Volk immer erfolgreich Dinge umsetzen kann, solange man die vereinzelten Völker gegeneinander aufhetzt.

Ich bekomme täglich E-Mails, zum Teil von ehemaligen Redakteuren, ja sogar von Praktikanten, die genau dies bestätigen und teilweise wurden diese Menschen genau deshalb entlassen. Weil sie die Wahrheit schrieben bzw. schreiben wollten. Medien sind längst nicht mehr neutral, und wer sich auf Medien verlässt, wird eines Tages feststellen, dass er nie etwas davon hatte, wenn er weiterhin am Falschen festhält.  


(c) 2015 | John Valcone aka M.Trojan

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