Sonntag, 23. August 2015

Inschrift der Freiheitsstatue:

„Gebt mir eure Müden, eure Armen,
Eure geknechteten Massen, die frei zu atmen begehren,
Die bemitleidenswerten Abgelehnten eurer gedrängten Küsten;
Schickt sie mir, die Heimatlosen, vom Sturme Getriebenen,
Hoch halt’ ich mein Licht am gold’nen Tore!
Sende sie, die Heimatlosen, vom Sturm Gestoßenen zu mir. 
Hoch halte ich meine Fackel am goldenen Tor.“

Wir müssen lernen, begreifen und akzeptieren, dass wir unsere Tore für die Müden und Armen öffneten. Kriegsflüchtlinge, Asylbewerber ... doch vor allen Dingen sind es nur eines; MENSCHEN. Natürlich könnten wir Amerika den Vorwurf machen, dass sie große Schuld tragen, damit die Situation entstand, wie sie derzeit in Deutschland zu beobachten ist, aber eine Schuldzuweisung würde die Menschen auch nicht näher zusammenbringen. Ganz im Gegenteil sogar. Die Flüchtlinge sind hier, hier bei uns. Wollen wir wirklich, dass man uns als Volk des Hasses wahrnimmt? Wir haben die Möglichkeit ein gemeinsames Miteinander zu erreichen, aber sobald Sie, der oder der, WIR mit Fremdenhass und verwirrenden Aussagen uns gegen diese Menschen stellen, spielen wir der Regierung in die Karten. Denn es ist so weit gekommen, dass sich unsere Regierung als Opfer der Gesellschaft darstellt, anstatt sie in die Pflicht zu nehmen. Gewalt ist keine Lösung, das war sie noch nie. Aber sobald Gewalt überhand gewinnt, verliert jegliche Wahrheit an Bedeutung.

Rechte Parteien formen die glaubende Meute, aber „Ausländer raus“ bringt niemanden etwas, man versucht nur einen Schuldigen zu finden, das Problem ist weder die multikulturelle Nation, noch die Religionsfreiheit, das Problem sind parteiische Medien, korrupte Politiker und unwissende Menschen, die als Bauernopfer an vorderster Front eingesetzt werden. Denkt einmal darüber nach, wir können jede Sekunde etwas verändern, wir müssen es nur tun. Gemeinsam können wir die Welt verbessern, doch „jeder gegen jeden“ wird alles verschlechtern, denn Kriege hatten noch nie einen Gewinner, immerhin sterben immer auf beiden Seiten unzählige Menschen. 

-M.Trojan-

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