Montag, 28. September 2015

Geschönte Abgaswerte und das heuchelnde USA-Regime

Derzeit liest man immer wieder „VW-Skandal“ und „geschönte Diesel-Abgaswerte“, ich könnte es nachvollziehen, wenn „nur“ VW betroffen wäre und sich europäische Großkonzerne zu Wort melden würden, aber da diese Handhabung längst bekannt ist bzw. war, ist es doch sehr verwunderlich, warum ausgerechnet die United States plötzlich das Ruder so extrem rüber reißen. Wenn man bedenkt, dass US-Panzer bzw. alle Panzer mittlerweile überwiegend Dieselmotoren besitzen, kann es der USA nicht um das Wohl der Erde gehen, also was möchte man tatsächlich erreichen? Ganz klar, man möchte europäische Konzerne „Made in Germany“ gezielt in eine Krise drängen. Ähnlich wie die amerikanische Krise (1929) möchte man einen Börsencrash erzwingen bzw. vortäuschen, um Gesetze einführen zu können. Der Dollar erholt sich langsam, aber für viele, zu langsam. Je stärker man europäische Konzerne schwächt, desto stärker werden Inlandskonzerne sprich amerikanische Konzerne wie General Motors in Anspruch genommen. Oder warum ist bislang nur eine Automarke vom „geschönten Diesel-Abgaswert“ verschont geblieben? Ist es möglich, dass Opel nur deshalb nicht ins Fadenkreuz genommen wird, weil der Mutterkonzern „General Motors“ sonst auch einen Imageschaden davon tragen könnte?

Der geschönte Abgaswert ist wieder einmal eine reine Panikmache, mal ehrlich, es sind nur Abgaswerte und dafür 17 Milliarden Dollar Strafe? Ernsthaft? General Motors hatte ein Zündschlüsselproblem und dies kostete 174 Menschen das Leben, wo ist hier die 17 Milliarden Dollar Strafe? Wenn die USA schon von Moral und Gleichheit predigt, dann sollte man im eigenen Land bzw. mit Inlandsfirmen beginnen und nicht die Fehler auf andere Konzerne abwälzen. „Made in Germany“ ist und bleibt eine Weltmarke und nicht einmal die USA kann- und wird daran etwas ändern können.

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