Dienstag, 17. November 2015

Der Islam wird falsch verstanden

Die Menschen in Deutschland haben allen Anlass, die Muslime und den Islam zu hassen, wenn sie sehen, was unsere Brüder tun. Wir brauchen Werte und einen Neubeginn.

Dies schrieb ein Facebook-Nutzer, wohl gemerkt ein Moslem. Wir können anhand dieses einen Textes deutlich erkennen, dass die Einsicht, der Wille zur Integration und die gemeinsame Zusammenhörigkeit längst vorhanden ist, aber solange wir jeden Moslem als Terroristen brandmarken, gleichstellen und willkürlich verurteilen, kann sich kein Mensch frei entfalten. Denn ganz ehrlich, es ist genau diese Art von Kurzsichtigkeit, die einen Menschen in unserer Gesellschaft das Gefühl gibt, wert- oder nutzlos zu sein.

Es liegt an uns allen, dass wir bessere Menschen werden. Die zahlreichen Anschläge sind unverzeihlich, daran gibt es nichts zu beschönigen. Aber wir werden nicht aufgeben, die Freiheit wird weiterleben und kein Terrorist der Welt, wird unsere Werte besiegen können. Wir dürfen den Hass nicht über unser Leben bestimmen lassen, denn was unterscheidet uns dann noch von den so genannten Terroristen, wenn wir uns von Hass lenken lassen? Die Anhänger des „IS“ sind keine Moslems, sondern gesellschaftliche Versager, dessen Neid und Hass uns gegenüber gilt. Uns und der damit verbundenen Freiheit, die wir leben. Doch nicht die Terroristen werden über unser Leben bestimmen, sondern wir, die Menschen. Wir dürfen und werden uns nicht von Terroristen befehligen lassen, was wir zu tun und zu denken haben. Die IS sind ein Geschwür von Drogenabhängigen, Vergewaltigern und Mördern, wer diese Typen noch als „Gläubig“ bezeichnet, hat keine Ahnung davon, was das Wort „Glaube“ bedeutet. Denn die Hingabe zu Gott, bedeutet zugleich, dass man seine Geschöpfe schützt, achtet und wertschätzt – und nicht dass man tötet, missbraucht und Gotteslästerung begeht. „Gottesfurcht“ wird im Koran abermals betont, doch im Grunde fürchtet kein einziger Terrorist „Allah“ bzw. „Gott“, denn würde man Gott fürchten, könnte man nicht töten. Auch die Sure „Auge um Auge“ wird von Kritikern immer wieder hervorgebracht, doch gehen wir in der Geschichte etwas zurück, spricht Allah von Barmherzigkeit und Vergebung, denn nur wer vergibt, wird seinen Platz bei Allah finden können. Der Koran steht im direkten Widerspruch zu den Taten der Terroristen, was jedoch nicht allzu verwunderlich ist, denn auch die Bibel bzw. das alte- und neue Testament wurden abermals entfremdet, um sie den Geschehnissen anpassen zu können. Hier nimmt sich keine Religion etwas, zu sagen – der oder der ist Schuldiger, als der jeweils andere, wäre die falsche Perspektive. Religion darf nicht über dem Menschen stehen, denn wir konnten dies bereits in der Vergangenheit beobachten und auch jetzt wieder am eigenem Leibe erfahren, Religion soll ein Miteinander ermöglichen, doch derzeit sehe ich nur ein Gegeneinander, sprich Krieg. Der heilige Krieg, der „Jihad“ ist nicht der Krieg gegen Ungläubige, sondern der Krieg gegen sich selbst. Jeder Mensch ist hin- und wieder wütend, traurig oder von Hass bestimmt, doch genau dies, verbietet der Koran. Das ist der Jihad, der Kampf mit seiner eigenen Seele, um das Böse in seiner Seele zu bekämpfen, damit Gutes siegen kann. „Tut Gutes“, „beschützt die Juden“, „fürchte den Zorn Gottes“ – all diese Dinge findet man im Koran. Klare Aussagen, ein klarer Maßstab. Doch all das ist wertlos, sobald ein Moslem die Regeln Gottes falsch auslegt, eigene Regeln bestimmt und somit Gott ignoriert. Da hilft kein Beten mehr, Gott verzeiht laut Bibel und Talmud, doch nicht laut Koran. Man wird für seine Sünden bestraft und Allah sagt im Koran Vers 32 Sure 5: „Wer einen Menschen tötet, tötet die Menschheit [...]“. Zudem ist Selbstmord direkt Wortwörtlich im Koran verboten und wird mit der Hölle bestraft, die Selbstmordattentäter haben diesen Vers bislang direkt und nachweislich ignoriert. Respekt, eine Religion predigen, aber die Hälfte weder verstehen, noch danach leben wollen. Die wahren Ungläubigen, finden Moslems in ihren eigenen Reihen, den von jenen, geht die größte Gefahr und Gotteslästerung aus.

(c) 2015 - M.Trojan

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