Samstag, 28. März 2015

Nach längerer Überlegung ...

Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich mich zum Germanwings Flugzeugabsturz #4U9525 äußern werde. Doch ich habe mich dagegen entschieden, feststeht nämlich, dass mittlerweile jeder die Meinung vertritt, er wüsste es besser.

Natürlich kann nicht davon ausgegangen werden, dass uns die Behörden oder die Medien zu 100 Prozent die Wahrheit berichten. Es ist gut möglich, dass Firmengeheimnisse gehütet werden, oder dass tatsächlich ein Hilfe-Notruf kurz vor dem Absturz festgehalten wurde. Aber feststeht doch, dass 149 Menschen (ohne den Co-Piloten mitgerechnet) starben, sie starben nicht durch eine Laune der Natur, sie starben, weil ein einziger Mensch so entschied. Waghalsige Theorien, kritische Äußerungen oder sogar blanke Satire bringen diese Menschen nicht wieder zurück zu uns, darum sollten wir den Angehörigen ein wenig mehr Respekt zollen.

Eines jedoch liegt mir noch auf dem Herzen, nämlich die „Frauenquote“. Mittlerweile äußern sich ein paar Blogger und glauben eine Lösung gefunden zu haben. Angeblich wäre der Absturz nicht geschehen, wenn eine Pilotin mit an Bord gewesen wäre. Mag gut sein, ABER dieser Absturz wäre auch nicht geschehen, wenn ein anderer Co-Pilot anwesend gewesen wäre. Ein paar Blogger behaupten auch, dass die Selbstmordrate von Männern weitaus höher liegt, wie die von Frauen. Möglich, allerdings geht von deutsche-depressionshilfe.de1 hervor, dass doppelt so viele Frauen wie Männer depressiv sind. Ich finde eine erzwungene Frauenquote Schwachsinn, der Beste sollte den Job bekommen, ganz gleich welcher Rasse, Kultur oder welchem Geschlecht man angehört.

So das war’s, zum Unfall selbst werde ich mich nicht äußern.
Weiterhin wünsche ich allen Angehörigen und Betroffenen viel Kraft und Geduld.

Quellennachweis:

Sonntag, 15. März 2015

Kunst - M.Trojan

Als Künstler benutzt man Worte, um bei Menschen gewisse Gefühle nicht direkt zu 100 Prozent zu lenken, aber man bedient sich an der direkten Auffassung des Lesers und versucht sie etwas zu beeinflussen. Das kann so weit gehen, dass Menschen sich blind ins Verderben stürzen, Propaganda erzielt die Radikalisierung. Auch das Gegenteil kann ermöglicht werden, durch traurige Songs, Gedichte, Texte und nachdenkliche Äußerungen, kann die fürsorgliche Seite des Lesers massiv beeinflusst werden.

Während viele Leser meine Texte als hart, herzlos und hassgeprägt betiteln, sind trotz dessen die Gefühle meiner Leser sehr unterschiedlich. Denn mindestens 50 Prozent der Leser beschreiben das genaue Gegenteil, manche berichten sogar davon, dass sie in Tränen ausgebrochen sind, als sie meine Texte lasen. Da sie zum Teil intensiv unter die Haut gehen und selbst außenstehende stellen öffentlich die Frage, wie man all dies noch ertragen konnte? Als Autor in dem Genre, das ich bediene, muss man einen härteren Ton anschneiden, damit die notwendige Ernsthaftigkeit erkannt wird. Ich schreibe keine Bücher für Kinder und genau das, sollte bzw. muss erkannt werden. Ich bin kein hasserfüllter Mensch, aber manchmal muss man das Negative beschreiben, um das Positive daraus schöpfen zu können. Wir Künstler bieten eine Alternative zum Alltag an, mit den verschiedensten Gedankengängen formen wir etwas, was sich mit nur einem Wort beschreiben lässt, „Kunst“. Und genau das ist es, es ist Kunst, den Menschen etwas mit auf den Weg zu geben, es ist Kunst, einen süchtigen Menschen die Augen zu öffnen, es ist Kunst, wenn wir den Leser für nur eine Minute seinen stressigen Alltag vergessen lassen können, und wenn es auch für nur einen Augenblick war, ist es dennoch eine Kunst für sich. Viel zu oft wird mir unterstellt, ich sei hart und herzlos, viel zu oft interpretiert man seine falsche Wahrnehmung, damit man sich selbst besser fühlen kann. Ich einer der bekanntesten Spielsucht-Berater in Deutschland, Österreich und der Schweiz, auch meine politischen Bücher finden immer mehr Anhänger und Befürworter, aber meine Texte sollen keinen Hass vermitteln bzw. verbreiten, sondern Klarheit, Wahrheit und Veränderung herbeiführen.

+++Neues Buch+++
Sklaven GmbH Deutschland – Ab jetzt überall erhältlich!

Donnerstag, 5. März 2015

Sklaven GmbH Deutschland - Dankeschön!


Vielen Dank an alle Unterstützer, Käufer, Leser, Sympathisanten, Freunde und Co.!!!

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+++Rezensionen+++

Natürlich beobachte ich kritische Äußerungen gegen meine Bücher immer sehr aufmerksam, da dadurch eine weiterentwickeln der Bücher stattfinden kann. Somit empfinde ich negative oder kritische Rezensionen nicht als Negativ, sondern ziehe positive Schlüsse daraus. Allerdings gibt es Bewertungen bei all meinen Selbsthilfe-Ratgebern, die man so nicht im Raum stehen lassen kann. Da es letzten Endes nicht mir, sondern dem Spieler schaden wird.

Man kritisiert bei meinem ersten Spielsucht-Ratgeber die Tatsache, dass es sehr wenige bis hin zu keinerlei Statistiken gibt. Das ist korrekt, das Buch soll auch keinem Nicht-Spieler für seine Doktorarbeit behilflich sein, sondern Spieler systematisch vom Automaten weglotsen. Wer NUR Statistiken benötigt, der könnte sich beispielsweise „Jahrbuch Sucht“ erwerben (weiß aber nicht, welches derzeit das Aktuellste ist) das ist kein Selbsthilfe-Ratgeber, sondern beinhaltet Zahlen. – Aber für einen Spieler mehr oder weniger sinnlos. Ich finde es seltsam, dass die negativen Bewertungen überwiegend von Nicht-Spielern verfasst werden. Denn kann man als Nicht-Spieler das Urteil fällen, dass ein Buch keinerlei Hilfe anbietet? Welche Qualifikation würde hier im Raum stehen, um dieses Urteil zu unterstreichen. Denn wie gesagt, ich war selbst davon betroffen und bin kein Mensch, der sich das Wissen aneignen musste – ich schreibe aus Erfahrung. Im Übrigen habe ich nicht einen Spielsucht-Ratgeber geschrieben, sondern bisher 5 Stück publizieren lassen. Jedes der Bücher bietet immer wieder andere Sichtweisen, Tipps und Ratschläge an. Ich kann als Autor nicht auf jeden Spieler eingehen, aber ich versuche natürlich bestmöglich einen Weg zu finden, damit sich der Großteil der Spieler angesprochen fühlt. Sollten Nicht-Spieler dennoch an Zahlen festhalten wollen und nur diese für sich benötigen, dann würde ich persönlich eher auf mein Buch „Spielautomatensucht – Der Weg des Spielers“ zurückgreifen, da dieses Buch sehr viele Informationen anbietet, die auch von Nicht-Spielern verwendet werden können. Und genau das ist ein Punkt, den ich nicht ganz nachvollziehen kann. Wieso sucht man sich meinen ältesten Ratgeber und kritisiert, dass er nicht mehr Zeitgemäß sei? Schön und gut – aber dafür gibt es auch 4 weitere Bücher. Ich verstehe das Problem, aber ich kann natürlich nicht schweigend zusehen, wenn es doch für jede Kritik, jeden Wunsch und jede andere Sicht der Dinge eine alternative gäbe, man müsse sie nur erkennen wollen.

Ich möchte mit diesem Text keinen meiner Kritiker zu nahe treten, aber ich bleibe der Meinung, dass man mit schwerwiegenden Unterstellungen, nicht mir, sondern jedem Spieler schaden wird, der sich Hilfe in Buchform wünschen würde. Denn zu sagen „Dieses Buch kann keinem Spieler helfen“ aber zugleich erwähnen, dass man kein Spieler sei. Das kann ich nicht akzeptieren, denn ganz ehrlich, das ist lachhaft. Womöglich überdenkt der ein oder andere Kritiker seine negative Haltung gegenüber mir bzw. meinen Büchern, denn eines müsste klar sein – ich kann niemanden mit Magie vom Automaten fernhalten. Jeder Spieler muss von sich aus aufhören wollen. Meine Bücher verstärken den Entschluss, sie begleiten Spieler aus der Sucht, aber gehen muss man alleine.

Ich bitte all meine Leser, meine Bücher zu bewerten, denn ich weiß, dass meine Bücher den gewünschten Effekt erzielen. Das Problem ist, dass sich nur die Menschen zu Wort melden, denen das Buch nicht geholfen hat. Darum bitte -> Bücher bewerten 

P.S.: Am besten auf Amazon.de