Donnerstag, 7. Januar 2016

Rassenhass in Deutschland - gedudelt und gefördert

Jeden Tag sieht man, wie ein weiterer selbsternannter Fachmann uralte Videos auf Facebook und Co. postet, die den Rassenhass aufrechthalten sollen.

Natürlich zweifelt man an der Menschheit, wenn ein farbiger junger Mann einer weißen Frau grundlos ins Gesicht schlägt, aber solche Video entstanden nicht durch die Flüchtlingskrise, denn solche Videos gibt und gab es schon immer. Es gibt auch das krasse Gegenteil – ich könnte auch täglich Videos posten, die deutlich zeigen, wie Weiße einen farbigen Menschen grundlos schlagen – zum Teil sogar noch schlimmeres tun. Die Frage ist, bringt uns eine solche einseitige Sichtweise wirklich weiter? Stellt Rassenhass plötzlich eine Bereicherung dar? Ab hier ist die Gefahr deutlich zu erkennen, denn viele Leser und zum Teil sogar meine Leser würden hier ohne Überlegung mit „Ja“ antworten, und genau das ist falsch. Wir bewundern Amerika aber erkennen bislang nicht, dass Amerika nicht durch Weiße, sondern Multikulturell zu einer Weltmacht wurde. Wir heben derzeit Russland in den Himmel, wobei diese ebenso wie Amerika ein multikulturelles Land präsentieren. Rassismus und einseitige ja zum Teil sogar unwissende Handlungen haben bereits vor 70 Jahren zu einer Menschenverachtenden Tragödie geführt. Nicht nur für Deutschland, sondern weltweit.

Nicht der „Schwarze“ ist Kriminell, sondern der Mensch, der kriminelle Handlungen ausübt. Das ist keine Frage der Hautfarbe, keine geographische oder kulturelle Frage. Es gibt auf der Welt mehr weiße Straftäter, als Farbige. Mehr Rassisten, als schwarze Kriminelle. Aber die Angst wird geschürt, plötzlich dreht sich die Politik still und heimlich in ein anderes Licht, wo der einfache und hartarbeitende Bürger die Schuld bei Einwandern sucht, anstatt die Politik in die Pflicht zu nehmen. Schenkt Merkel, Gabriel und Co. keinen Glauben, denn sie sind die wahren Straftäter. Massenvergewaltigungen, Massenschlägereien und Co. viele dieser Dinge sind selbst für kritisch denkende Reporter zu organisiert, um die Schuld einzig und allein auf Flüchtlinge schieben zu können. Aber auch hier, sucht man die Schuld hauptsächlich bei den einzelnen Menschen, anstatt die Politik in die Pflicht zu nehmen bzw. an ihre Pflichten zu erinnern. Was unterscheidet einen Flüchtling von mir, von Ihnen oder Ihrem besten Freund? Die Denkweise, die Hautfarbe oder eher die Tatsache, dass wir alle voreilig Schlüsse ziehen? Ich stamme aus einem Dorf, das hochgerechnet nicht einmal 3.000 Einwohner besitzt. ABER – seit etwa 10-15 Jahren besitzt dieses Dorf einer der bekanntesten Krankenhäuser der Welt (Schönklinik Vogtareuth). Etwa 100.000 Patienten (unter anderem auch Angehörige/Besucher etc.) jährlich, und überwiegend Araber, Russen und Co. – und siehe da, noch nie gab es eine nennenswerte Auseinandersetzung. Bei 3.000 Einwohnern, kann man sich in etwa vorstellen, wie vielen Arabern, Russen, Farbigen und Co. man täglich über den Weg läuft. Doch bislang immer nur friedlich - Wie ist dies möglich? Es ist deshalb möglich, weil keine Propaganda bislang geglaubt, verbreitet oder Fuß gefasst hat. Man sollte auf die Gemeinsamkeiten achten und nicht die Unterschiede gebetsmühlenartig negativ darstellen.


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