Dienstag, 12. Januar 2016

Selbstmord-Attentat in der Türkei

Angebliches Selbstmord-Attentat in der Türkei, die meisten Toten sind laut türkischer Regierung Deutsche.

Erdogans Macht scheint zu schrumpfen, Deutschtürkische Lobbyisten verzeichnen Verluste im Millionen-Bereich, Grund hierfür sind die zahlreichen Stornierungen der Urlaubsgäste aus Russland. Nun folgt die Stornierungswelle aus Deutschland und natürlich folgen vorsorglich weitere EU-Länder. Der Nato-Partner „Türkei“ befindet sich ab jetzt auf einem sehr wackligen Ast, natürlich sucht man nun die Schuld aus Sicht der Türkei bei Nachbarländern, es war vorauszusehen, dass der Selbstmord-Attentäter als „Syrer“ identifiziert wird, jedes andere Land hätte zumindest angedeutet, dass es sich wohl um einen IS-Anschlag handeln könnte. Die Türkei hat jedoch nachweislich den „IS“ unterstützt, Präsident Erdogan betonte, er würde augenblicklich abtreten, würde man ihm einen Beweis vorlegen. Russland tat dies durch Luftaufnahmen, doch Erdogan blieb im Amt. Er stellt die IS nicht an den Pranger, dafür jedoch Syrien. Ein Plan, der von USA gutgeheißen wird, jedoch schwerwiegende Konsequenzen mit sich bringen wird – aus Sicht der Türkei.

Politiker – ganz egal welcher, völlig irrelevant in welchem Land, sind nur solange beliebt, wie sie den Oligarchen, Lobbyisten und Co. einen spürbaren Gewinn einbringen. Präsident Erdogan erreicht derzeit mit seiner Regierungsform das Gegenteil, die Umsätze sind weg und somit mit hoher Wahrscheinlichkeit auch Präsident Erdogan.

Die Entscheidung ist anscheinend bereits gefallen, die Türkei soll auf längere Sicht in die EU aufgenommen werden, aber ohne Erdogan. Alle Zeichen deuten darauf hin – Sie werden sehen, wie berechenbar die Regierungen aus aller Welt sind. 

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