Montag, 25. Januar 2016

- Spiegel BILD -

Es ist kein Zufall, dass die BILD und der Spiegel zusammen ein Wort ergeben, es ist kein Zufall, dass deutsche Medien zeitgleich über Skandale berichten, die sie selbst erschaffen haben. Sie präsentieren uns nicht, sie informieren uns nicht, sie manipulieren unser Kaufverhalten, unsere Denkweise und steuern unsere Weltanschauung.

Plötzlich scheint alles so einfach zu sein, nur weil es Spiegel und BILD behaupten. Warum ist Spiegel und BILD so erfolgreich, weil sie die Wahrheit berichten? Womöglich sogar ein gemeinsames Spiegelbild darstellen? Nein, weil in der Nachkriegszeit nur Redaktionen geduldet wurden, die von Amerika dazu ermächtigt wurden. Natürlich mit dem Befehl, pro Amerika zu berichten – denn der Sieger eines Krieges entscheidet darüber, wie er entstand und beendet wurde. Wie wurde der Spiegel denn Weltbekannt? Nur deshalb, weil die „Spiegel-Affäre“ perfekt ins „BILD“ passte. Redaktionen erreichen weitaus mehr Leser, wenn sie gegen eigene Landsmänner und gegen eigene Politiker schreiben. Der Deutsche ist der Feind, dem man Honig ums Maul schmiert, damit man an sein Geld gelangt. Diese Taktik ging jahrzehntelang auf, heute brechen Redaktionen zusammen - niemand will mehr Medienblätter lesen, die die Wahrheit nach richten. Auch der letzte Versuch, Facebook-Nutzer öffentlich in Schandblättern zu präsentieren ging -wie erwartet- nach hinten los. Medien berichten über Freunde und Feinde wollen darüber richten als ob sie Richter und Henker zugleich wären, wobei sie der Feind sind, der sich als Freund spiegelt, damit er ins Bild passt.

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