Sonntag, 4. Dezember 2016

Spielsucht - Ratgeber

Sich die Spielsucht einzugestehen, war und ist ein wichtiger Schritt in die notwendige Richtung. Leider kann man derzeit in vereinzelten Bundesländern eine neue Signatur erkennen. Spieler outen sich als spielsüchtig, spielen aber dennoch bewusst weiter. Mit Videos, Bildern und Co., die man im Internet verbreitet, versucht der Spieler die Illusion zu erschaffen, man spiele – weil man sich deutlich im Plus befinden würde. So gesehen möchten Spieler die Spielsucht manipulativ verharmlosen, um die Sucht nachvollziehbar darstellen zu können. Feststeht, dass beim Spielen, wo ein pathologisches Verhalten festzustellen ist, kein Plus am Automaten erwirkt werden kann. Die Videos – und ich hab mittlerweile einige per Mail erhalten – sind nicht immer Fakes, dort sind teils echte Spieler, echte Automaten und echte Geldauszahlungen zu sehen. Doch feststeht, dass diese Videos nichts an der Tatsache ändern, dass man – auf längere Sicht – verliert. Ich finde die Videos äußerst fragwürdig, nach dem Motto „die Augen sehen das, was sie sehen wollen“ treibt man mit solchen Videos bewusst die Jugend an den Automaten – weil man die Illusion des „schnellen Geldes“ manifestiert.
Würde man am Automaten automatisch gewinnen, gäbe es keine Automaten mehr – zumindest nicht in dieser Form. Glücksspiel wurde seit Jahrzehnten zu einem erfolgreichen Business geformt, und jedes Business möchte schwarze Zahlen schreiben. Es gibt keinen Spielerschutz, es gibt keinen Gewinner am Automaten. Es gibt uns – die Spieler – und es gibt die Glücksspielindustrie. Solange wir spielen, erkennen wir nicht, wie man mit uns spielt. 16.000 registrierte Spielhallen in Deutschland zeigen eindrucksvoll, dass man als Spieler nicht gewinnen kann. Du wirst als Besucher angelockt, zum Spieler geformt und als Süchtiger fallengelassen – hoch lebe die ReGIERung.
Lesen Sie den Antispieler – Leben Sie den Antispieler!

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