Sonntag, 9. Juli 2017

Spielsucht an Automaten


Geld zieht Spieler magisch an und Glücksspiel wirkt plötzlich wie ein Segen, die Filmindustrie suggeriert uns, es gäbe ein Happy End. Doch es endet nicht schön, wenn man Geld verspielt und sein Leben damit vergeudet, am Automaten etwas zu sein, was man nie war.

Das Entscheidende an einem Zaubertrick, ist das künstliche erzeugen von Verwirrung, für gezielte Ablenkung. Entscheidend ist somit nicht das, was man sieht, sondern das, was getan wird, um es nicht zu sehen. Identisch läuft es auch in unserer Politik, in unserer Gesellschaft und in unserem Alltag ab und obwohl wir diese Tatsache wissen, erkennen wir an einem Automaten meistens nur eines; das Spielen.
Grafiker, Toningenieure, Techniker und Mechaniker – bis zu 300 Menschen arbeiten an einem einzigen Spielautomaten, bevor er zur Massenherstellung freigegeben wird, nicht um Sie zu beschenken oder Ihr Leben zu bereichern, sondern um an Ihr Geld zu gelangen. Es wird alles getan, damit Sie einen Spielautomaten als harmloses Spiel wahrnehmen und nicht als suchtfördernde designte Droge.

Sind wir doch mal ehrlich, wir fühlen uns in unserer Haut nicht wohl – obwohl es keinen Grund dafür gibt. Man versucht, seinen Frust zu verspielen, all die Angst, falsch wahrgenommen zu werden und ja, wir besitzen große Selbstzweifel. Nun, Sie können aufgrund Ihrer vorhandenen Gedanken gänzlich scheitern, oder Sie akzeptieren die Gegebenheiten und lernen zu erkennen, dass Ihnen der Automat keinerlei Abhilfe schafft.
Halten Sie nicht pausenlos daran fest, was Ihnen im Leben bislang fehlt, viel wichtiger ist doch, zu wissen und zu erkennen, was man bereits alles besitzt.
Denn eines ist klar, alles, was Ihnen derzeit fehlt, was Sie glauben besitzen zu wollen, können Sie sich erschaffen, denn sobald Sie der Spielsucht den Rücken kehren, erschaffen Sie automatisch einen Weg zum gewünschten Ziel. Als Spieler kämpft man gegen seine eigenen Gedanken und viele gelangen an einen Punkt, wo sie nicht mehr wissen, ob man noch genügend Kraft besitzt, um den Kampf weiterführen zu wollen. Ich weiß, wie es ist, ganz Unten angekommen zu sein und ich weiß ebenfalls, dass der Weg nach Oben nicht immer einfach sein wird, aber er ist möglich und diese Aussicht, sollte und muss ausreichen, um weiterkämpfen zu wollen. Aufgeben kann jeder, doch weiterzukämpfen, selbst dann, wenn es zumal schmerzt, wird Ihnen zusätzliche Kraftreserven nahebringen. Die Spielsucht ist stark, stark verankert, doch der Spieler ist es, der die endgültigen Spielregeln festlegt.

Solange Sie den Automaten als Ihren persönlichen Bezugspunkt oder Wohlfühlort wahrnehmen, können Sie die Spielsucht nicht mit der notwendigen Hingabe bekämpfen bzw. besiegen.

Die Glücksspielindustrie wird alles daran setzen, dass Sie als Spieler weiterhin den Glauben vertreten, das Problem läge einzig und allein an Ihnen selbst. Ein Trugbild.

Spieler bekommen es mit der Panik zu tun, sobald sie hören, dass man nicht mehr am Automaten spielen darf. Nun, ändern Sie doch einfach die Gegebenheiten – Sie dürfen und können alles tun, aber Sie müssen es nicht tun und das ist der entscheidende Punkt, Sie müssen nicht.


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