Samstag, 6. März 2021

Perspektivlos

Querdenker und Verschwörungstheoretiker sind nicht das wahre Problem unserer Tage, sie sind das Resultat des wahren Problems. 

Wir befinden uns mittlerweile in der 3. Welle – von einem: „das ist leider notwendig“, folgte ein nicht diskutierbares „vernünftiges handeln“. In jeder Rede ob von Söder, Spahn oder Lauterbach: „wenn […], dann haben wir noch ganz andere Sterbezahlen“. 

Ja, und wenn man die Wirtschaft blind und ohne jegliche Perspektive gegen die Wand fährt, hat man ebenfalls eine enorm hohe Sterbensrate. Wenn die Menschen verhungern und der Staat weiterhin an dessen Richtigkeit festhält, kann niemand mehr von einem demokratischen Staat, geschweige denn von „Einigkeit, Recht und Freiheit“ predigen. Im Schlepptau der Corona-Verbotsorgie versuchen Olaf Scholz und Saskia Esken, ihre altlinken Ideen durchzusetzen: Von Herrn Scholz’ Plänen der Vermögenssteuer und Steuererhöhungen bis hin zu Vorschriften und Verzicht durch Frau Esken.

Herr Spahn, jedes Mal, sobald Sie in Ihren Reden nicht mehr weiterwissen, predigen und suggerieren Sie das Gefühl von Gemeinschaft und äußern mitfühlende Worte. Phrasen, denn wieso leben Sie in dem Glauben, Sie seien ein Teil unserer Gesellschaft? – Betrachten Sie sich allen erstens selbst als Teil der arbeitenden Mittelschicht?  

In keinem anderen Beruf würden solch gravierende Fehlentscheidungen belohnt werden, außer man ist Teil unserer Regierung, hier wird es mit einem beliebigen Amt gekrönt. 

Frau Merkel spricht seit 6 Jahren von Hoffnung und einem „wir schaffen das“ – Sie haben noch nicht einmal die Flüchtlingskrise meistern können und heute predigen Sie weiterhin von einer Hoffnung, die längst nicht mehr vorhanden ist. In welch einer Welt leben Sie?!

Die Fahne Deutschlands galt seit jeher symbolisch für Gerechtigkeit und Freiheit. Werte, die man bereits im Vorschuljahr gepredigt bekommt und dem Kind indoktriniert. Dass wir uns keineswegs in einer gebetsmühlenartig erwähnten „Demokratie“ befinden, beweist die aktuelle Lage. 

Ich habe in meinem Buch „Er war nie weg“, sowie im Buch „Sklaven GmbH Deutschland“ die Dinge ungeschönt beim Namen genannt und die größte Kritik bestand darin, ich würde Dinge verdrehen und bewusst „Propaganda“ verbreiten wollen. Alles was ich – und das wird bereits im Vorwort beider Bücher erwähnt – versucht habe, war zu beweisen, dass Sie als Leser keine unvoreingenommene und völlig freie Meinung besitzen. 

Wenn Sie die Meinung vertreten, wir würden uns seit der Entstehung der Bundesrepublik auch nur Ansatzweise in einer Demokratie befinden, irren Sie sich gewaltig. Eine Demokratie würde bedeuten, dass jeder einzelne Bürger, JEDER, Mitspracherecht besitzen würde. Hatten Sie jemals Mitspracherecht über Steuererhöhungen jeglicher Art oder über die Entscheidung des Lockdowns? Konnten Sie denn auch nur ansatzweise mitreden oder das Verbot lockern? Nein. 

Weil wir uns in einer parlamentarischen Demokratie befinden und dies ist wiederum eine bewusste Verniedlichung einer existierenden Autokratie. Andere Menschen entscheiden über unser Wohlbefinden – eine selbsternannte und selbstinszenierte Minderheit entscheidet, richtet und befehligt die absolute Mehrheit.

Und genau deshalb existiert mein Buch „Er war nie weg“ – weil das System nie verschwand und wenn wir ehrlich darüber nachdenken, müssten Sie erkennen, dass sich das System an sich nie wirklich veränderte oder verändern musste, es hat sich unter den Deckmantel einer Demokratie angepasst und scheint dadurch nicht mehr zu existieren.

Wenn man einem gesamten Volk jegliche Perspektive raubt, kann und darf man sich nicht wundern, wenn es in die völlig falsche Richtung abdriftet. Ich glaube, dass sich die „Altparteien“ in einem Jahr in einer äußerst prekären Lage befinden werden und gerne die Zeit zurückdrehen würden. Aber ich glaube auch, dass die Wähler jeglichen Glauben an deren „wohltuenden Worte“ verloren haben. Es ist Zeit für Veränderung und einer gutstrukturierten Regierung. Im Grunde genommen das genaue Gegenteil von dem, was aktuell im Bundestag zu finden ist – mit ein paar wenigen Ausnahmen.

Wir sind an einem Punkt angelangt, wo sich eine gesamte Nation die Frage stellen muss, wohin die Reise führen soll? Denn eines ist klar, Verbote ohne jegliche Aussicht auf Besserung, sind nicht die Entscheidungskraft einer funktionierenden Regierung, sondern die Bankrotterklärung eines untergehenden Systems. Ein System, in dem jeder ein kleines bisschen Herrscher spielen möchte, aber keiner die wirkliche Lösung parat hat.


Zeit für Veränderung.


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